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18.06.2019

 

Frank Behrendt

„Liebe dein Leben und NICHT deinen Job - mit gelassener Haltung besser leben und erfolgreicher arbeiten“

Dienstag, 18.06.2019, 19:00 – 20:30 Uhr


Zur Anmeldung / Buchung

Kosten: 49 € (Studenten und Abonnenten des Hamburger Abendblattes zahlen nur 45 € inkl. MwSt.)
- keine Ermäßigungen an der Abendkasse möglich -
Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Anna-Siemsen-Hörsaal, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg

 

 

Frank Behrendt ist der „Guru der Gelassenheit“ oder auch der „Lord des Loslassens“. So jedenfalls nennen ihn die Medien, seit seine erfrischenden Thesen zur Bewältigung eines anstrengenden Berufslebens im Internet für Furore gesorgt haben. Trotz 60-Stunden-Woche und engagiertem Familienleben ist der erfolgreiche Agenturmanager tatsächlich ein tiefenentspannter, grundfröhlicher Mensch. Wie er das schafft? Mut, Verrücktheit, Spontaneität, Spaß, Humor, ein hohes Maß an Disziplin und Konsequenz, ein verlässliches Bauchgefühl und eine gute Portion Selbstironie - das sind nur einige der Eigenschaften, die ihn auszeichnen.

In seinem Vortrag erzählt Frank Behrendt was ihn geprägt hat, mit welcher Haltung er Dinge angeht, wie er so angstfrei geworden ist, was ihm Kraft und Energie gibt. Kurzweilig, informativ und selbstironisch lässt er Höhepunkte und Niederlagen seines Lebens Revue passieren, immer mit Blick darauf, was ihm geholfen hat, die Herausforderungen zu meistern. So füllt er seine einst aufgestellten „10 ernsthaften Ratschläge, wie man locker durchs (Berufs)Leben kommt" mit gelebtem Leben und legt ihren tieferen Sinn frei - eine Inspiration für Jeden.

 

Interview mit Frank Behrendt über seine Haltung und seinen Vortrag:

Herr Behrendt, sind Sie schon gelassen auf die Welt gekommen?

Frank Behrendt: (lacht) Nein. Ich war ein anstrengendes Kind und habe auch später im Beruf die Fehler gemacht, die viele machen. Ich habe extrem viel gearbeitet, wollte schnell Karriere machen und ordentlich Geld verdienen. Das hat auch funktioniert aber die Schattenseite war, dass ich dadurch meine erste Ehe ruiniert habe. Ich meinte es eigentlich gut, wollte meiner Familie später ein schönes Leben bieten. Aber ich habe dabei vergessen, dass es im Hier und Jetzt Bedürfnisse gibt, die nicht mit Geld zu kompensieren sind. 

Das könnte Ihnen heute nicht mehr passieren?

Frank Behrendt: Nein, definitiv nicht mehr. Ich habe für meine falsch gesetzten Prioritäten teuer bezahlt, aber ich habe zum Glück daraus gelernt. Ich habe mir damals Hilfe gesucht, einen neutralen Coach. Alleine kommt man aus einem Tunnel oft nicht wieder raus. Mein Ratgeber hat mir damals auf einer Almwiese die richtigen Fragen gestellt und mich gnadenlos mit meinen Fehlern konfrontiert. Da ist mir klar geworden, dass ich auf dem Holzweg und nicht auf der Straße zum Glück unterwegs war. Daraufhin habe ich viele Dinge geändert, konsequent und zum Teil auch radikal. Aber das war wichtig und richtig. Jetzt bin ich seit vielen Jahren auf Kurs und ein sehr glücklicher Mensch.

Wieviel geben Sie von Ihren persönlichen Erfahrungen in ihrem Vortrag preis?

Frank Behrendt: Ich bin ein offener Mensch und rede Klartext. Ich bin ja kein Psychologe oder Wissenschaftler, sondern ein Mensch, der seine Erfahrungen gemacht hat und daraus gelernt hat. Das gebe ich gerne weiter. Ich bin sicher, viele Tipps und Tricks die ich für mich erfolgreich jeden Tag anwende lassen sich von jedem für sein eigenes Leben adaptieren. Viele Leser meiner Bücher schreiben mir, dass Sie Anregungen von mir übernommen haben und ganz glücklich sind, dass sie funktionieren und zu einer Verbesserung ihrer Work/Life-Balance beitragen. Das macht mich glücklich. 

Berichten Sie in Ihrem Vortrag auch von anderen Menschen, von denen Sie selbst gelernt haben?

Frank Behrendt: Auf jeden Fall! Ich habe ganz viel von tollen Menschen gelernt und lerne jeden Tag. Ich werde im Vortrag von einigen inspirierenden Menschen erzählen, die mich begeistert haben. Von denen habe ich Ideen übernommen und für mich übersetzt. Es ist ein Geben und Nehmen von Anregungen und ich gebe sehr gerne.

Man findet Sie auf allen sozialen Netzwerken, sie sind sehr digital. Viele fühlen sich von der Digitalisierung gestresst. Sie nicht?

Frank Behrendt: Nein, wirklich nicht. Nicht die Technik ist das Problem, sondern wir machen uns zu einem. Es geht um einen vernünftigen Umgang mit den Tools der digitalen Welt. Ich habe oft das Gefühl, viele vergessen, dass Smartphones auch einen Aus-Knopf haben. Den kann man ruhig auch mal bedienen, die Welt dreht sich weiter, auch wenn man nicht permanent „on“ ist. Auch darum geht es in meinem Vortrag. Ich plädiere dafür, die technischen Möglichkeiten so zu nutzen, dass wir mehr selbstbestimmte Freiheit und Freizeit haben. Bei mir klappt das ganz hervorragend und ich lade jeden ein, mich diesbezüglich zu kopieren.

Sie sprechen oft von der Kraftquelle Kindheit. Warum ist die Ihnen auch als Erwachsener so wichtig?

Frank Behrendt: Fast jeder von uns hatte viele besondere Glücksmomente als Kind. Wenn man sich an die erinnert, dann macht das etwas mit einem. Wenn ich an Momente von früher denke, dann spüre ich immer positive Power. Daher habe ich heute ganz viele Dinge aus meiner Kindheit bei mir im Büro stehen. Andere lachen darüber, mir helfen sie. Und man kann damit sogar extrem viel Erfolg im Business-Leben haben - wie das genau geht, verrate ich auch in meinem Vortrag.

Sie sind in Cuxhaven zur Schule gegangen, haben in Hamburg gelebt und gearbeitet. Wie ist ihre Beziehung zum Norden?

Frank Behrendt: Ich liebe den Norden, das Wasser, die Klarheit hier. Und mit Hamburg verbinde ich zudem Udo Lindenberg. Sein Song „Ich mach mein Ding“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsliedern. Ich lebe das Motto schließlich auch.

Warum sollte man Ihren Vortrag nicht verpassen?

Frank Behrendt: Ich bin sicher, dass im Anschluss jeder mit einem positiven Gefühl nach Hause gehen wird. Ich liebe das Leben, das wird auch bei dem Vortrag rüberkommen. Es ist eigentlich auch gar kein normaler Vortrag, sondern unterhaltsames Live-Entertainment mit greifbarem Mehrwert für alle Gäste. Wir leben ja heute im Zeitalter des Storytellings und ich erzähle als Impulsgeber Geschichten. Lustige, nachdenkliche, inspirierende. Es wird für jeden etwas dabei sein. Und ich bin sicher, alle die da waren werden künftig mindestens ein Detail in ihren persönlichen Lebensbereich anders machen. Und diese Veränderung wird garantiert glücklicher machen. Und das ist doch am Ende das, was wir alle anstreben.

Herr Behrendt, Danke für das Gespräch. Wir freuen uns auf Ihren Vortrag!

Frank Behrendt: Sehr gerne, es war mir eine Freude und ich bin sicher, die Veranstaltung wird ein schöner Abend für uns alle. 

 

Vita:

Frank Behrendt wurde am 24. August 1963 in Celle geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Rio de Janeiro/Brasilien. Er absolvierte seine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München und startete
anschließend als Redakteur in der Unternehmenskommunikation bei Henkel seine Karriere. Es folgten Stationen als Textchef der neu gegründeten Kohtes&Klewes Kommunikation, CEO bei der Verkaufsförderungsagentur Stein Promotions/BBDO, Geschäftsführer bei Universal Music Family Entertainment sowie als Senior Vice President Marketing & Promotion bei RTL Television. Nach vielen erfolgreichen Jahren als Deutschlandchef der PR-Agentur KetchumPleon wechselte er 2011 als Vorstand zur fischerAppelt AG. Seit Februar 2017 ist er als Senior Advisor bei Deutschlands größter Inhabergeführter Agenturgruppe Serviceplan tätig und engagiert sich vor allem im wachsenden Geschäftsfeld Content Marketing. Frank Behrendt wurde mit seinen „10 ernsthaftem Ratschlägen, wie man lockerer durchs (Berufs)Leben kommt“ auch außerhalb der Kommunikationsbranche bekannt. Sein erstes Buch „Liebe dein Leben und NICHT deinen Job“ stürmte direkt nach Erscheinen die Bestsellerlisten. Sein zweites Buch trägt den Titel „Die Winnetou-Strategie. Werde zum Häuptling deines Lebens“ und beschreibt wie moderne Führungskräfte heute sein sollten. 2017 wurde Frank Behrendt von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) als „PR-Kopf des Jahres“ ausgezeichnet. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Köln.

 

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